Wie elektronische Post das Telegramm überholte!!

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Die Email und das daraus resultierende Emailmarketing haben für viele Menschen geschäftliche Tätigkeiten ermöglicht. Aufmerksamkeit und Bekanntheit sind tragende Säulen, Wenn ein Produkt oder Dienstleistung Kunden finden soll. Heute besteht die Herausforderung für Sie nicht mehr in der Technik, sondern im Inhalt.

Elektronische Post hatte noch vor drei Jahrzehnten einen ungewohnten Klang. Informationen zu Produkten und Dienstleistungen erhielten Sie durch Werbeanzeigen, Fernseh- und Radiowerbung, Faxe und gedruckte Post. Manchmal tauchte ein Außendienstler auf und pries Ihnen sein Angebot an. Alle Vermarktungsarten kosteten viel Aufwand, Geld und Zeit. Mit dem Ausbau elektronischer Netzwerke eroberte die Email den Löwenanteil am Informationsaustausch. Das die Gründerväter von dieser Entwicklung der Email und dem Emailmarketing sehr überrascht wurden, ist eine Art Treppenwitz der digitalen Geschichte.

Die Ursprünge der Computervernetzung entstanden beim US-Militär. Es wollte auf elektronischem Weg mit kooperierenden Universitäten kommunizieren. Die ersten Schaltungen und Weiterleitungen erfolgten Ende der 1960er-Jahre über bestehende Telefonleitungen. Vielleicht haben Sie noch die ehemaligen Mailboxsysteme des sogenannten Arpanets erlebt. Findige Technikbegeisterte klinkten sich per Telefonkupplungen in das Netz ein. Der Vorläufer des Internets entwickelte sich vorerst unabhängig und eine Email wurde bis Mitte der 1990er-Jahre fast ausschließlich zum Nachrichtenaustausch genutzt.

Science-Fiction-Liebhaber waren die Vorreiter.

Mit der Entstehung eines eigenen Leitungsnetzes “wanderte” die Email in einen anderen Transport- und Übertragungsweg. Die technische Weiterentwicklung sorgte in wenigen Jahren dafür, dass Sie als Privatperson für erschwingliche Kosten einen Internetzugang mit Emailkonto einrichten konnten. Die Email und in ihr organisierte Mailinglisten wurde salonfähiges Massenkommunikationsmittel. In Sekundenschnelle konnten Sie ohne gesonderte Kosten jeden anderen Inhaber eines Emailkontos erreichen. Großen Anteil daran hatten auch die weltweit vereinheitlichten Programmier- und Protokollsprachen.

Die erste öffentlich und von jedermann zugängliche Mailingliste, in der viele Personen beim Informationsaustausch zusammengeschlossen waren, entstand kurz vor 1980. Science-Fiction-Liebhaber tauschten sich hier über ihre Ansichten und Interessen aus. Diese Liste gilt als erster Feldversuch, dezentral elektronische Nachrichten auszutauschen. Seit der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre ist sowohl die Email als auch das Zusammenfassen von Gruppen und Teilnehmern fester Bestandteil der Kommunikation. Viele kostenfreie Provider boten die Teilnahme gegen eine kleine Werbeeinblendung an. Für Sie als Teilnehmer bedeutete diese Entwicklung den ersten Kontakt mit Emailmarketing.

Zu Standardkontaktdaten geadelt.

Wenn Sie heute eine Email senden oder erhalten, basiert sie technisch auf dem 2008 eingeführten Übermittlungsprotokoll RFC 5322. Der Vorgänger RFC 2822 diente als Ablösung der Altstandards aus den Anfängen der 1980er-Jahre. Ihre Email können Sie seitdem mit Anhängen versehen und individuell einstellen und gestalten. Sie erreichen bei, teilweise durch die Anbieter, begrenztem Daten- und Mengenvolumen alle Ihnen bekannten und gespeicherten Emailadressen. Elektronische Postadressen setzten sich, neben Anschrift, Telefon und Fax, als neuer Standard in den Kontaktdaten von Unternehmen und Betrieben durch.

Schon durch die Nutzung von Mailinglisten im Verwandten- und Bekanntenkreis verfügten Sie über das Werkzeug Emailmarketing. Jede Sammeleinladung zu einem Fest oder sonstige rundgesendete Mitteilung erfüllte bereits den Tatbestand von Emailmarketing. Ein entscheidender Unterschied zu alternativen digitalen Kommunikationswegen ist eine aus Briefpostzeiten übrig gebliebene Eigenschaft. Eine Email wird von vielen Empfängern mehr geschätzt als Echtzeitkanäle. Sie lässt bei Mitteilungen aller Art und im Emailmarketing zeitlichen Entscheidungsspielraum.

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